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Salam and hello everybody!

First: Eid mubarak to all my muslim sisters and brothers. I hope you had blessed and happy days with your families.

Corresponding to the :iconthe-gap-project:, which alhamdulillah (thanks God) is now making progress, I want to tell you about a great interresligious action here in Berlin.

On the occassion of Nine Eleven young religious people wanted to show, that we all are shocked about such terrorism, that we never accept such acts in the name of any religion.

That's why we - Bahai, Christian, Jewish and Muslim youth - together built a big tower, which consisted of many many cartons, that we had colored and inscribed before. Me for example, I wrote: "Together for a better world".

The project is called "Nein! Eleven", cause in German, "nein" means "no". The interior Minister of Berlin held a speach and there is song by Robert Lee Fardo, which was specially made for this campaign! It's called "Sweet Coco" (Coexistence) and I looove it! Here you can listen to it: soundcloud.com/run-united-offi… :heart:

Moreover every religious group made a prayer on that place, while the other religions were stanidng around them to symbolize "protection". It was so peaceful and so nice meeting other religious people and to exactly know, that they accept you and do not have any prejudices.

The radio and some magazines and newspaper published and still publish some articles about our project. I hope, inshaallah, the feeling and atmosphere of that day will soon expand.

Here you can see some pictures: juga-projekt.de/?page_id=9 and www.berlin.de/sen/inneres/inte…
  • Mood: Zest
  • Listening to: Sweet Coco - Robert Lee Fardo
  • Reading: Will Eisner - Comics and Sequential Art
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:iconmissalicja:
MissAlicja Featured By Owner Sep 6, 2011  Hobbyist Traditional Artist
That's an amazing idea. I'll tell my teacher about it, maybe my class and I could do something similar :D
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:icontuffix:
tuffix Featured By Owner Sep 6, 2011  Hobbyist Digital Artist
Yay, this would be great! Please tell me about your teacher's reaction ^^
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:iconmissalicja:
MissAlicja Featured By Owner Sep 6, 2011  Hobbyist Traditional Artist
Will do :D
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:iconazeemb:
azeemb Featured By Owner Sep 4, 2011
nice
Reply
:iconquetzalleo:
QuetzalLeo Featured By Owner Sep 3, 2011  Hobbyist Artisan Crafter
It is so comforting to know that people of so many different faiths came together for such a good cause =) Thank you for sharing!

I really like the song, too!
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:iconxmiserybusinessx:
XMiserybusinessX Featured By Owner Sep 3, 2011  Hobbyist
That is amazing!
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:icongreyfin:
greyfin Featured By Owner Sep 3, 2011  Professional Traditional Artist
what great project! will spread the news.
Reply
:icontuffix:
tuffix Featured By Owner Sep 3, 2011  Hobbyist Digital Artist
Ja, tu das! Danke :hug:
Reply
:icongreyfin:
greyfin Featured By Owner Sep 3, 2011  Professional Traditional Artist
schiddebön.
es muss mehr solche initiativen geben. wenn ich sehe, wie die menschen hier aneinander vorbeileben ... dann würden sich vielleicht auch diskussionen wie die leidige hijab-debatte erübrigen, der man anmerkt, wie wenig sich die selbsternannten entscheider wirklich mit real gelebter religion auseinandersetzen.
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:iconkageko:
kageko Featured By Owner Sep 24, 2011
Ich bezweifle, dass engagierte (und integrierte) Moslems auf der Straße mit irgendwelchen Moslems aus Hinteranatolien zu vergleichen sind. Letztere machen nun einmal die Mehrheit aus und, wenn man den Nachrichten Glauben schenken kann, bestimmt die Mehrheit, wo es langgeht. (Ist ja bei Nicht-Moslems nicht anders.) Und ein Hijab ist nicht gleich Niqab/Burka.

Die Hijab-Debatte wird sich in einem säkularisierten Staat niemals erübrigen, solange manche Leute versuchen, ihre Religion zur Politik zu machen. Das Problem unserer "selbsternannten Entscheider" ist eher, dass sie zu inkonsequent sind: hacken zwar auf den Moslems herum, drücken aber für Christen gerne mal beide Augen zu. Wieviele Steuergelder sind wohl auf den Papstbesuch verwendet worden?

Und die Niqab-Debatte ist weniger eine religiöse als eine gesellschaftliche, - da kann eine Niqab-tragende Muslimah noch so betonen, wie freiwillig sie das trage -, denn bei uns ist das Gesicht die Identität.

Insofern... Solche Aktionen sind ganz süß und eignen sich bestimmt super, um mal ins Gespräch zu kommen, aber sie sind keineswegs repräsentativ für alle Gläubigen (Christen, Muslime, Juden, etc.).
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:icongreyfin:
greyfin Featured By Owner Sep 24, 2011  Professional Traditional Artist
muss man nicht irgendwo beginnen? und nicht besser von unten als von oben?
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:iconkageko:
kageko Featured By Owner Sep 24, 2011
Das Problem ist, dass man an der falschen Stelle anfängt. Schön, dass zwei Muslime friedlich den Islam auf der Straße darstellen. Aber dadurch werden die Hinteranatolier nicht offener.
Der Islam als solcher ist ja erst einmal nur eine Religion, genau wie das Christentum, das Judentum und so weiter. Aber diese Religionen können sich nur ausdrücken, indem sie von jemandem repräsentiert werden.

Vorletzten Monat (?) habe ich zufällig hier im Ort einen Flyer an einem Baum gesehen. "Islamisches Gemeindefest" oder so stand drauf. Ich bin mit meinem Freund hingegangen.
Es waren nur sehr wenige Deutsche (vom Aussehen her) dort, die im Vorbeigehen geguckt haben. Lustigerweise haben sich fast nur Frauen näher herangetraut, während die Männer eher zurückhaltend am Rand stehen blieben. Meinen Freund musste ich auch regelrecht mitzerren.
Ganz vorne gab es Essensstände mit Kuchen. Dort tummelten sich die meisten Neugierigen. Hinter den Theken waren sowohl westlich gekleidete Frauen als auch moderne Hijab-Muslima und eine sehr moderat gekleidete mit Hijab. Letztere hat mir sehr nett und geduldig erklärt, was es so alles Leckeres gab an der Theke.
Bis ganz nach hinten hat sich, bis auf uns beide, kein Nicht-Türke getraut, obwohl es dort noch mehr zu essen gab und man zugucken konnte, wie Frauen türkisches Fladenbrot machten. Da waren auch all jene, die man in der Öffentlichkeit so nicht sieht und denen man nie/kaum begegnet: nämlich eine Frau mit schwarzem Niqab und jede Menge (männlicher) Leute, die kein Wort Deutsch verstanden. Und das war eben der Großteil der anwesenden muslimischen Gemeinde, nicht die paar Frauen ganz vorne.
Es war ein Wunder, dass mein Freund überhaupt etwas zu Essen bekommen hatte, weil das, was auf dem Schild stand, gar nicht an dem Stand verkauft wurde.
Auch in die Moschee kam man nicht, weil es niemanden gab, den man fragen konnte. Auf der Hüpfburg im hintersten Teil tobten ausschließlich die türkischen Kinder. Das ist auch sehr schade, denn manch deutsches Kind hätte bestimmt gerne mal gesehen, was der muslimische Mitschüler außerhalb der Schule so macht.
Außer den Frauen schien sich kein Moslem darum bemüht zu haben, die islamische Gemeinde irgendwie darzustellen. Wenn ich daran denke, dass mich der eine Typ, der die Wertmarken verkauft hat, zunächst beharrlich ignoriert hat...

Ich denke nicht, dass die nette Hijab-Muslimin, die mit Akzent, aber sehr gut Deutsch sprach, diese Leute im hinteren Teil des Hofes repräsentiert hat.
Vom Islam gab es außer Kopftücher und dem einen Niqab leider nicht viel zu sehen auf diesem islamischen Gemeindefest. Lediglich die "Mauer" in geballter Ladung war bestens zu erfahren, die in den Medien ständig heranzitiert wird. Eigentlich hat es nur Vorurteile bestätigt.

So viel zum Thema "von unten"...

Hast du dich, falls du jetzt nicht gerade selbst Moslem bist, schon einmal auf ein islamisches Gemeindefest getraut oder beurteilst du die "Realität" des Glaubens lediglich anhand von zwei, drei Muslimen, die ihre Religion auch der nicht-muslimischen Öffentlichkeit (unaufdringlich) verständlich machen wollen?
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:icongreyfin:
greyfin Featured By Owner Sep 25, 2011  Professional Traditional Artist
die türkische freiwillige ghettoisierung (kann man ja anders kaum bezeichnen) kenne ich tatsächlich nur vom ansehen von außen, da ich eher ländlich lebe und es abgesehen von einer kleinen vietnamesischen gemeinde bei uns vergleichsweise wenige ausländer gibt.
zwei meiner freunde sind jedoch mit arabern verheiratet (yeminit und marrokaner). ich selbst habe mich vor vier jahren mit meinen irakischen nachbarn angefreundet. schiitische moslems, überzeugte hijab-träger. wir sind fast jede woche beieinander zu gast, ich gebe den kindern nachhilfe, wir unternehmen ausflüge und diskutieren auch sehr oft über religion.
[nebenbei: moscheensuche in deutschen großstädten ist spannend, wenn man auf öffentliche verkehrsmittel angewiesen ist.]
bei eben diesen unternehmen bekomme ich auch einen einblick in die muslimischen gemeinden außerhalb ihrer offenen tage. und deine schilderung der abschottung kann ich vollkommen nachvollziehen. sie ist korrekt. das sollte sich aber ändern. aber neben forderungen an die politik wie deutschkurse etc. braucht es persönliche annäherung.
ich glaube viele menschen in den türkischen enklaven sind offen für kontakte nach außen. aber im tagesgeschehen geht das unter, weil man wie jeder mensch mit seinen eignen sorgen zu tun hat und die gemeinde vor ort quasi autonom ist - bäcker, fleischerei, etc. - alles kann man bei landsmännern erledigen, kontakt zum "feindesland" findet nicht statt. bei schulen oft das selbe spiel. HIER sollte man ansetzen.

natürlich setzt es beiderseitige bereitschaft zur annäherung voraus, aber das ist ja überall so. das betrachte ich als ein soziales problem, kein (in erster linie) religiöses. und die harte schale der trennung, die falsche sozialdisziplin oder schlichte ignoranz verordnet, bekommt man nicht durch luftleere diskussionen bei maischberger geknackt. dazu sollte jeder seinen persönlichen hintern hochbewegen und einen schritt auf den anderen zugehen.
ich mache mir keine illusionen darüber, dass das problem in dieser oder der nächsten generation gelöst werden wird. du hast recht, dazu stecken viele zu sehr in ihren auffassungen und rollenvorstellungen.
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:iconkageko:
kageko Featured By Owner Sep 25, 2011
Das sehe ich genauso. Vorurteile werden dort abgebaut, wo aktive Begegnung stattfindet und Gegensätze aneinanderreiben. Ich verwechsele Kultur nicht mit Religion. Auch wenn viele immer allgemeinernd über "die" Moslems reden, sind im negativen Kontext doch in den meisten Fällen eben die (unintegrierten) Türken und Araber gemeint.
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(1 Reply)
:iconnaniska:
NanisKa Featured By Owner Sep 3, 2011
Salam sister,
That's a good thing and a really peaceful initiative! It calms me down a bit...just a bit!! In fact, I've just finished reading a couple articles about a newly released colouring book in the USA, and it's about 9/11. It's disgusting!!! It's disgusting because it depicts "Muslim" terrorists threatening the USA; it shows people carrying guns and the Qur'an, threatening the country!! And they want their kids to learn from this book!??!! That's totally disgusting!! I was thinking about writing a journal, but I still can't gather my thoughts! :no:
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:icontuffix:
tuffix Featured By Owner Sep 3, 2011  Hobbyist Digital Artist
What!? A coloring book?? You're right: That's really disgutsing! I'll google it.
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:iconnaniska:
NanisKa Featured By Owner Sep 3, 2011
Yes, sister! Its title is: We Shall Never Forget 9/11: The Kids' Book of Freedom

:(
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September 3, 2011
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